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Alexander Süßmair und Benjamin Clamroth

Tram durch die Maxstraße - Eine Straßenbahn für die Bürger!

Der Vorstoß von Stadtwerkechef Norbert Walter und der Wirtschaftsreferentin Eva Weber keine Straßenbahnlinie über die Maximilianstraße zu führen und diese sogar aus dem Nahverkehrsplan zu streichen, steht im krassen Widerspruch zu mehreren Beschlüssen des Stadtrates, darunter ein gültiger Bebauungsplan. DIE LINKE brachtet den Vorstoß von Stadtverwaltung und Stadtwerke als dreisten Affront gegen die Bürgerinnen und Bürger, sowie die Selbstverwaltung durch den Augsburger Stadtrat.

 

DIE LINKE begrüßt die Ablehnung des Vorschlags von Referentin Weber und Stadtwerkechef Walter im Wirtschaftsausschuss

DIE LINKE brachtet den Vorstoß von Stadtverwaltung und Stadtwerke als dreisten Affront gegen die Bürgerinnen und Bürger, sowie die Selbstverwaltung durch den Augsburger Stadtrat. Der Vorstoß von Stadtwerkechef Norbert Walter und der Wirtschaftsreferentin Eva Weber keine Straßenbahnlinie über die Maximilianstraße zu führen und diese sogar aus dem Nahverkehrsplan zu streichen, steht im krassen Widerspruch zu mehreren Beschlüssen des Stadtrates, darunter ein gültiger Bebauungsplan. Außerdem ein erfolgreiches Bürgerbegehren von 2010, welches ebenfalls die Führung einer Linie durch die Maxstraße zum Inhalt hatte. Die Stadträte der LINKEN haben sich von Anfang an für eine Linie in der Maxstraße eingesetzt.

Linie 2 die überzeugendste »Maxstraßen-Linie«

Für eine Führung der Linie 2 durch die Maximilianstraße spricht nicht nur eine bessere Erschließung der südlichen Innenstadt, sondern auch die Anbindung an den Bahnhalt Haunstetter Straße, womit die Fahrgäste der Regionalbahnen direkt in die Innenstadt gelangen. Wer von einer »Nice-to-have-Erlbebnisstraßenbahn« spricht, beweist keine besondere verkehrspolitische Kompetenz.

Positionen von Walter eine Entgleisung

Die Argumente von Norbert Walter und der Stadtverwaltung gegen die Straßenbahn sind zum Teil absurd. So ist die Behauptung schlicht falsch, die Linie dürfe nicht im neuen Nahverkehrsplan enthalten sein und auch nicht bedient werden, weil sonst die Förderung der Mobilitätsdrehscheibe Augsburg (MDA) auf dem Spiel stünde. Bei der Entwicklung und Antragsstellung für die MDA war die Linie bereits  teil des Nahverkehrsplanes. Eine negative Auswirkung auf die Förderbedingungen wurde nie offen geäußert. Auch die angeblich immensen Kosten für die notwendigen Gleisanlagen von ca. 6,5 Mio. Euro sind unglaubwürdig, da im Zuge der Sanierung der Maxstraße sowieso eine Erneuerung und Verlegung der Gleise beschlossen wurde. Warum die Gleise für einen Linienbetrieb teurer sein sollten als für die täglichen Einrückfahrten der Straßenbahnen ins Depot am Roten Tor ist nicht nachvollziehbar.

Selbst wenn dies so wäre, sollte Walter besser auf die unterirdische Wendeschleife am Hauptbahnhof verzichten (geschätzte Kosten ca. 8 Mio. Euro). Ein besonderes »Schmankerl« ist das Argument, eine Straßenbahn über  die Maxstraße würde die Kapazität des Königsplatzes übersteigen. Eines der gewichtigsten Argumente für den großmächtigen und teuren Umbau des Kö war immer die Erhöhung der Kapazität für die Zukunft und für die neuen Linie 5 und 6.

Souverän Stadtrat wird einfach ignoriert

Als besonders anmaßend betrachten wird das Verhalten von Verwaltung und Stadtwerken, die bestehenden Beschlüsse des Stadtrates zu einer Linienführung in der Maxstraße einfach zu ignorieren. Der Stadtrat, als gewählte Repräsentanten der Bevölkerung, trifft Entscheidungen und die Verwaltung hat diese umzusetzen. Und die Stadtwerke gehörten der Stadt Augsburg und nicht etwa umgekehrt.

 
gez. Stadtrat Alexander Süßmair          gez. Stadtrat Benjamin Clamroth