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Sozialticket für Augsburg

Mobilität ist Bürgerrecht!

DIE LINKE Augsburg fordert die Einführung eines sogenannten Sozialtickets in Augsburg. Was ist ein Sozialticket?

Ein Sozialticket ermöglicht es Menschen, die sich die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs nicht leisten können, Fahrkarten zu verbilligten Preisen zu kaufen. Darüber hinaus möchte DIE LINKE, dass es für die Inhaber des Sozialtickets auch ermäßigte bzw. kostenlose Nutzung von öffentlichen Einrichtungen und Kultur gibt (Bäder, Museen, Büchereien, Konzerte etc.). In 41 Städten und Regionen in Deutschland gibt es schon ein Sozialticket. Zum Beispiel in München, Hannover, Köln, Bonn, Leverkusen und Leipzig. - Warum nicht in Augsburg?

Augsburg ist die ärmste Großstadt Bayerns, mit geringer Kaufkraft und den meisten Leiharbeitern. Viele Menschen in Augsburg - Arbeitslose, Rentner, Geringverdiener, Flüchtlinge, Alleinerziehende u.v.m. – haben nicht genug Geld für Streifenkarten (9,30 Euro) oder eine Monatskarte (55,30 Euro, Preisstufe 2).

Die Stadtwerke gehören allen Bürgerinnen und Bürgern Augsburgs und sollten deshalb auch allen zur Verfügung stehen. Der Einwand, die Kosten seien zu hoch, trifft nicht zu. Das Sozialticket ist eine Einnahmequelle, denn es soll nach unseren Vorstellungen nicht verschenkt werden, sondern 15 Euro im Monat kosten. Das Sozialticket bringt also neue Fahrgäste und mehr Einnahmen.

DIE LINKE im Stadtrat Augsburg stellte im März 2009 einen Antrag auf Einführung eines Sozialtickets. Seitdem wird das Sozialticket diskutiert. Auch die Armutskonferenz Augsburg spricht sich für die Einführung eines Sozialtickets aus. DIE LINKE sucht Verbündete, um gemeinsam mit anderen Organisationen aus Gesellschaft und Politik ein Sozialticket in Augsburg einzuführen.

Dafür brauchen wir auch Ihre Unterstützung. Vielen Dank!

DIE LINKE. Kreisverband Augsburg
Stadtrat Alexander Süßmair, MdB
Stadtrat Benjamin Clamroth