<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>DIE LINKE. Alexander Süßmair, MdB</title>
		<link>http://www.alexander-suessmair.de/</link>
		<description>Neuigkeiten als RSS-Feed</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>DIE LINKE. Alexander Süßmair, MdB</title>
			<url>http://www.alexander-suessmair.de/fileadmin/tpl_lcms2/gfx/favicon.gif</url>
			<link>http://www.alexander-suessmair.de/</link>
			<width>16</width>
			<height>16</height>
			<description>Neuigkeiten als RSS-Feed</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2012 23:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Ehrenamtliche Tätigkeiten unterstützten!</title>
			<link>http://www.alexander-suessmair.de/nc/stadtrat/presse/aktuell/detail/artikel/ehrenamtliche-taetigkeiten-unterstuetzten/</link>
			<description>DIE LINKE im Augsburger Stadtrat lehnt die Kürzungen bei den Sport- und Kulturvereinen ab. Die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Keine Kürzungen bei den Sport- und Kulturvereinen!</b>
Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung soll nun weiter gekürzt werden. Auch im Bereich Kultur und Sport will Referent Peter Grab den Rotstift anlegen. Kürzlich hat er sich öffentlich geäußert, dass Sportvereine über Fusionen nachdenken sollten und wirtschaftlich handeln müssten. DIE LINKE lehnt diesen Vorschlag ab. &nbsp;&nbsp;
Gemeinnützige Vereine sind keine Wirtschaftsunternehmen, sondern wertvolle Teile der Zivilgesellschaft. Viele Tausend Menschen engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich in Vereinen. Ihre Arbeit ist unschätzbar wertvoll für Soziales, Bildung, Kultur und Integration. Aber alleine durch Mitgliedsbeiträge und Spenden ist diese Arbeit meist nicht finanzierbar. Hier muss die Gemeinschaft, also die Öffentliche Hand, helfen. Viele Vereine bemühen sich sowieso schon um Sponsoren aus der freien Wirtschaft und erbringen viele private Leistungen unentgeltlich.
<b>Viel Geld für Großprojekte bei Sport und Kultur ausgegeben</b>
Die Stadtregierung hat die schwierige finanzielle Lage zu großen Teile selbst verschuldet. DIE LINKE hat im Stadtrat bei vielen Großprojekten immer davor gewarnt, dass sich dies negativ auf die vielen kleinen und ehrenamtlichen Projekte auswirken wird. Als Beispiel sind hier nur die unnötigen Mehrkosten beim Curt-Frenzel-Stadion, der Interimsspielstätte und die Frauen Fußball-WM zu nennen. Die Frauen Fußball-WM hat knapp 3,5 Millionen Euro gekostet. Wir haben immer gesagt, dass wir diese Geld eines Tages dringend brauchen werden und dass am Ende nicht der Breitensport in Augsburg dadurch gefördert, sondern gekürzt wird. Diese Befürchtung scheint sich nun leider zu bestätigen.
gez.<br />Stadtrat<br /> Alexander Süßmair&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Stadtrat</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 23:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Finanzpolitik von CSU und Pro Augsburg ist unverantwortlich!</title>
			<link>http://www.alexander-suessmair.de/nc/stadtrat/presse/aktuell/detail/artikel/finanzpolitik-von-csu-und-pro-augsburg-ist-unverantwortlich/</link>
			<description>DIE LINKE hat den Haushalt 2012 abgelehnt, aus guten Gründen! Nun wird die prekäre Lage der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[DIE LINKE hat den Haushalt 2012 abgelehnt, aus guten Gründen! Nun wird die prekäre Lage der Stadtregierung durch das Fehlen von weiteren 13,5 Millionen Euro, wie gestern bekannt wurde, verschärft. Es rächt sich, dass CSU und Pro Augsburg z.B. eine Erhörung der Gewerbesteuer kategorisch ablehnen. DIE LINKE fordert dies schon seit Jahren. Auch die Semmeltaste, die in bisheriger Form ca. 450.000 Euro kostet, wird nicht abgeschafft, so wie dies auch von uns gefordert wurde. Aus rein ideologischen Gründen und Wahltaktik klammern sich CSU und Pro Augsburg daran fest. Stattdessen wird die Bevölkerung völlig unsozial, mit allgemeinen Gebührenerhöhungen (wie z.B. die Hundesteuer, Kindergärten und Bücherei) belastet. Sportvereinen, Initiativen und sozialen Projekten pauschal die Gelder gekürzt. Die Kürzungen beim Stadtjugendring mussten nach massiven Protesten zurück genommen werden- andere haben weniger Glück. <br />
<b>Eine Politik in Stein und Beton!</b>
Bei Bildung, Sozialem, Kultur und Umwelt wird gekürzt – beim Bau wird das Geld mit vollen Händen ausgegeben! Der OB Dr. Gribl und Baureferent Merkle wollen sich wohl in dieser Stadt verewigen. Während in anderen Bereichen die Euros in Hundertern oder Tausendern zusammen gekratzt werden, wird bei den Bauprojekten das Geld in Millionenblöcken ausgegeben. Ob Königsplatz, Fußgängerzone, Stadttheater, Maximilianstraße oder Elias-Holl-Platz, anstatt die Projekte nacheinander anzugehen, soll alles so schnell wie möglich gemacht werden. Die finanzielle Belastung für die Stadt und auch die Stadtwerke ist enorm. Wir haben davor schon mehrfach eindringlich gewarnt!
Alleine die Übernahme der Kosten für das Pflaster am Haltestellendreieck verursacht Mehrkosten für die Stadt in Höhe von knapp 700.000 Euro, bei der Kongresshalle wurden die Ausgaben nur für die Außenanlage um 700.000 Euro erhöht, am Projekt Flößerpark (gesamt Kosten ca. 1,1 Millionen) wird festgehalten und für Königsplatz und Fußgängerzone wird das teuerste Pflaster genommen. Und das sind nur einige Beispiele. So sieht nachhaltige und sozial verantwortliche Haushaltspolitik nicht aus!
<b>Die wirtschaftlich Starken werden geschont- die breite Masse darf zahlen!</b>
Die Stadtregierung ist völlig konzeptlos, das hat man in den Haushaltsberatungen deutlich gesehen. Anstatt eine tatsächliche nachhaltige Haushaltspolitik zu betreiben, musste die Opposition zusehen, wie die Mitglieder der Regierungskoalition aus CSU, Pro Augsburg und CSM, die Sitzungen zur internen Positionsfindung nutzten. Nicht einmal die Referenten, kamen mit gegenseitig abgestimmten Vorschlägen in die Beratungen. 
Auch die am Anfang der Legislatur geschaffenen, gut dotierten Stellen in der Verwaltung, lasten weiter auf dem Haushalten und haben strukturelle Probleme im Verwaltungshaushalt verstärkt. Aber auch hier gibt es keine Selbstkritik, statt dessen werden nun die Ausbildungsplätze bei der Stadt reduziert – Azubis müssen nun für gut bezahlte neue Verwaltungsstellen bluten, das ist völlig inakzeptabel!
DIE LINKE bekräftigt ihre Kritik, die wir im Stadtrat am 15.Dezember bereits formuliert haben. Die Politik von CSU und Pro Augsburg ist unsozial, unausgewogen und ungerecht. Die eigene Klientel wird geschont (siehe Gewerbesteuer, Semmeltaste, gute Geschäfte für Bauunternehmen und Planungsbüros) während die Masse der Bürgerinnen und Bürger, vor allem sozial Benachteiligte, belastet werden. Die Regierung gefährdet damit den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft und hinterlässt riesige finanzielle Hypotheken. DIE LINKE verurteilt dies scharf und lehnt die Haushaltspolitik von CSU und Pro Augsburg entschieden ab!


gez.
Stadtrat <br />Alexander Süßmair

]]></content:encoded>
			<category>Stadtrat</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 20:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationales Kulturzelt statt VIP-Zelt auf dem Plärrer!</title>
			<link>http://www.alexander-suessmair.de/nc/stadtrat/presse/aktuell/detail/artikel/internationales-kulturzelt-statt-vip-zelt-auf-dem-plaerrer/</link>
			<description>Heute entscheidet der Stadtrat in geschlossener Sitzung über die Zulassung eines Bewerbers für ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Heute entscheidet der Stadtrat in geschlossener Sitzung über die Zulassung eines Bewerbers für ein viertes neues Festzelt auf dem Augsburger Plärrer.&nbsp; Im April 2010 wurden die Zugangskriterien vom Stadtrat beschlossen. Hier heißt es, dass man ein »kleineres, zusätzliches – in der Konzeption gegenüber traditionellem Bierzeltangebot und Imbiss/ Getränkeausschank erheblich abweichendes Gastronomiekonzept« suche. 
Dabei geht es der Mehrheit im Stadtrat wohl um ein »gehobenes« Angebot – in Anlehnung an bekannte VIP-Lokations z.B. auf dem Oktoberfest in München - um ein neues Publikum anzusprechen. Dies beruht auf einer Marketing Studie der Hochschule Augsburg. Es sollen damit neben Privatpersonen vor allem Wirtschaftsunternehmen angesprochen und die Attraktivität des Plärres gesteigert werden.
Wir halten dieses Ansinnen für deplaziert auf einem großen Volksfest wie dem Augsburger Plärrer. Ein solches Angebot ist »exklusiv« – also ausschließend. Wir wollen aber ein Volksfest für alle, gleich welcher Nationalität, Alter oder sozialen Herkunft. Die Stadträte der LINKEN sind der Meinung, es gäbe noch ein anders Konzept, welches auch den formulierten Kriterien des Stadtrats entsprechen würde- nämlich ein »Internationales Kulturzelt«.
Dort könnte kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Ländern angeboten werden, sowie ein internationales Musikprogramm. Dies wäre dann auch deutlich abweichend vom Programm in den »traditionellen Bierzelten«. Ein solches Zelt könnte die Plattform für verschieden internationale kulturelle Veranstaltungen sein und würde dem Faktum Rechnung tragen, dass in Augsburg inzwischen ca. 40 % der Bevölkerung Migranten bzw. Menschen mit Migrationshintergrund sind.
Ein solches Angebot könnte auch für alle Altersschichten gestaltet werden. Wir sind der Überzeugung, dass man mit einem derartigen Angebot die Attraktivität des Augsburger Plärrers ebenfalls steigern könnte. Allerdings in einem deutlich »inklusiveren« Sinne und zwar sowohl sozial als auch kulturell!

gez. Alexander Süßmair, Stadtrat
]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 09:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Krise des Integrationsbeirats -  Wende zum Besseren durch Neubeginn!</title>
			<link>http://www.alexander-suessmair.de/nc/stadtrat/presse/aktuell/detail/artikel/krise-des-integrationsbeirats-wende-zum-besseren-durch-neubeginn/</link>
			<description>Es kann leider nicht geleugnet werden, der vor anderthalb Jahren mit vielen Hoffnungen aus der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es kann leider nicht geleugnet werden, der vor anderthalb Jahren mit vielen Hoffnungen aus der Taufe gehobene Integrationsbeirat befindet sich in einer schweren Krise. Wollten damals&nbsp; schon Gerüchte nicht verstummen, es habe Wahlmanipulationen gegeben, wurde jetzt ein Konzert, vom Vorsitzenden Akcay eher eigenmächtig organisiert, das ein hohes Defizit produziert hat, zum Streitfall. Auch auf dem städtischen Empfang zu 50 Jahren Anwerbeabkommen, in vieler Hinsicht chaotisch organisiert, hat&nbsp; Ahmet Akcay, einen AKP- Politiker eine demagogische Rede halten lassen, in der das Osmanische Reich verherrlicht wurde. Besonders für kurdische und alevitische Migranten eine Provokation.
In der Aussprache über einen darauf folgenden Misstrauensantrag wollten Anhänger Akcays sogar die Öffentlichkeit ausschließen, als sei der Integrationsbeirat keine öffentliche Einrichtung. Und offensichtlich ist man in Kreisen der »Islamischen Liste« der Meinung, mit einer Mehrheit von einer Stimme, die überwiegend von konservativen Sunniten getragen wurde, könne man noch integrativ wirken - gegenüber der »Aufnahmegesellschaft« wie auch gegenüber der Vielzahl anderer Communities. Das kann nicht funktionieren.
Weiter wiegt es schwer, dass mehrere ebenfalls türkischstämmige Mitglieder des Integrationsbeirates (z.B. Hüseyin Yalcin) und andere, von Drohungen und Beschimpfungen gegen sie berichten. Diese Vorwürfe werden bereits juristisch geprüft. Akcay verhielt sich ausweichend und versuchte die Verantwortung abzuschieben. Von ihm fehlten klare Positionierungen und Aussagen, die die&nbsp; Vorwürfe hätten entkräften können. Nach dem knapp gescheiterten Misstrauensantrag gegen Akcay, erklärte Yalcin seinen Rücktritt aus dem Beirat. Er hatte selbst den Antrag gestellt und sah nach Debatte und Abstimmung keine Grundlage mehr für eine Zusammenarbeit. Ein weiterer schlimmer Aspekt ist die Ermunterung von gefährlichen Chauvinisten anderer Art.»Politically Incorrect«, eine Homepage extrem rechter »Islamkritiker« haben Hetzparolen&nbsp; an die Stadträte versendet.
Dennoch, und gerade deshalb, man darf jetzt das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Die Auflösung des Integrationsbeirates wäre definitiv der falsche Weg. Wie dies schon von einer Journalistin in der »Augsburger Allgemeinen« gefordert wurde. Stattdessen soll die Stadtregierung migrantische Berater ernennen, so der Gegenvorschlag. Es ist zu befürchten, dass dann bevorzugt Vorzeigemigranten ernannt werden. Womit nicht geleugnet werden soll, dass Integration in Augsburg deutlich besser läuft, als in anderen vergleichbaren Städten. Und diese »par ordre de moufti« benannten Vertreter könnten auch nicht darauf verweisen, dass sie ihre Communities vertreten. Für uns sind demokratische Wahlen innerhalb der Migranten die eindeutig besser Lösung. Dies gilt im Übrigen für alle die im Beirat vertreten sein sollen.
Der einzige Ausweg scheint uns nunmehr zu sein, baldige Neuwahlen des Integrationsbeirates anzustreben- der Vorsitzende kann sein Amt ohnehin derzeit nicht ausüben.
Wenn das Wahlergebnis dann unangreifbar wäre und ein größerer Anteil der Migranten Engagement, zumindest in Form von Wahlbeteiligung, zeigen würden, dann könnte die Krise (Krisis, griechisch für Wendepunkt) eine Wendung zum Besseren werden.

gez. Stadtrat <br /> Benjamin Clamroth
und
gez.<br />Stadtrat <br /> Alexander Süßmair
<br />]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 09:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DIE LINKE begrüßt Sozialticket-Konzept</title>
			<link>http://www.alexander-suessmair.de/nc/stadtrat/presse/aktuell/detail/artikel/die-linke-begruesst-sozialticket-konzept/</link>
			<description>Die Armutskonferenz, ein Zusammenschluss sozialer Einrichtungen in Augsburg und ein Arbeitskreis...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Die Armutskonferenz, ein Zusammenschluss sozialer Einrichtungen in Augsburg und ein Arbeitskreis der lokalen Agenda 21, fordert seit Jahren ein „Sozialticket“ sowie einen »Augsburg – Pass« für finanziell benachteiligte Bürger. Jüngst haben sie ein Konzept dazu vorgestellt.</b>
DIE LINKE Augsburg- Stadtratsgruppe und Kreisverband- begrüßt dieses Konzept energisch. Zwar&nbsp; weicht das Konzept der Linken von dem der &nbsp;Armutskonferenz etwas ab (u. a. werden Augsburg-Pass und Sozialticket als Einheit verstanden), aber dies werde sich in Gesprächen sicher auf einen Nenner bringen lassen. 
Wichtig sei nunmehr, dass&nbsp; die Konzepte baldmöglichst bekannt gemacht werden und dafür geworben wird. Das Sozialticket ist eine günstigere Monatskarte für Empfänger des ALG II, Wohngeld- oder Kinderzuschussberechtigte sowie Empfänger von Grundsicherung (Nach dem Konzept der Linken bisher zu 15 Euro). Der Augsburg– Pass erlaubt einen günstigeren Zugang zu Zoo, Theater, Museen etc. Wichtig ist dabei nach Ansicht der Linken, dass vor allem ersteres keine Ausgabe, sondern eine Einnahme darstellt- denn die Zielgruppe habe ansonsten keine Möglichkeit, den ÖPNV zu benutzen. Kompensationszahlungen an die Stadtwerke seien deshalb keine zwingende Notwendigkeit. Wenn man diese aber zugestehe, würde man auf der Basis der Münchner Vergleichszahlungen auf eine Investition von 200.000 Euro kommen. Die Semmeltaste kostet mehr als doppelt so viel.
Was etwa den Eintritt ins Theater betrifft: Gratiskarten für die Stadträte sind kostenneutral, so der Kulturreferent Peter Grab im Rahmen der Haushaltsberatungen (Es bleiben fast immer Plätze frei). Was für Stadträte gilt, gilt natürlich auch für Arbeitslose. Da wehrt sich gelegentlich das bildungsbürgerliche Empfinden: Man sieht »La Boheme« eben lieber auf der Bühne. Die Fantasy-Zahlen von CSU-Stadträten bzw. des Sozialreferenten &nbsp;(5 Millionen Euro und mehr) setzen voraus, dass 100 Prozent der Berechtigten den Augsburg –Pass oder das Sozialticket In Anspruch nehmen. Das trifft aber auf keine Sozialleistung auch nur annähernd zu. Das Münchner Sozialticket wird etwa von 20 % der Berechtigten beantragt. Und der Verweis auf das Lohnabstandsgebot ist ohnehin obsolet: Denn ein vernünftiger gesetzlicher Mindestlohn würde den Lohnabstand ohne weiteres garantieren.
<br />gez.<br />Stadtrat Benjamin Clamroth
]]></content:encoded>
			<category>Stadtrat</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 09:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Keine Kürzungen bei der Jugendarbeit!</title>
			<link>http://www.alexander-suessmair.de/nc/stadtrat/presse/aktuell/detail/artikel/keine-kuerzungen-bei-der-jugendarbeit/</link>
			<description>DIE LINKE im Stadtrat Augsburg lehnt eine Kürzung der Zuschüsse an den Stadtjugendring ab und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>DIE LINKE im Stadtrat Augsburg lehnt eine Kürzung der Zuschüsse an den Stadtjugendring ab</b>
Immer wieder wird von der Politik betont, wie wichtig die soziale Arbeit im Bereich Kinder und Jugendliche ist. Egal ob es nun um Freizeitgestaltung, Hilfe in schwierigen Lebenslagen, Prävention oder Integration geht. Alle sind sich dann einig – an der Jugend dürfe man nicht sparen! 
Diese edlen Grundsätze lösen sich bei einigen in Wohlgefallen auf, wenn es tatsächlich ums Geld geht. Der Kämmerer Herman Weber (CSM), Sozialreferent Weinkamm (CSU), sowie die Fraktionen&nbsp; von CSU, CSM und Pro Augsburg wollen dem Stadtjugendring 110.000 Euro streichen. Begründet wird die Kürzung damit, dass man im Rahmen der Haushaltskonsolidierung bei allen Zuschüssen an Vereine und Verbände 5 % streichen würde und der Stadtjugendring zudem hohe finanzielle Rücklagen habe. Dies sei auch gerecht, denn so würden alle den gleichen Beitrag beim Sparen leisten - so die Begründung von CSM, CSU und Pro Augsburg weiter.
Diese Herangehensweise ist für DIE LINKE völlig inakzeptabel. Für den Stadtjugendring bedeutet die Kürzung von 110.000 Euro den Wegfall von Stellen und das Aus für konkrete Projekte (darunter ist z.B. auch das FCA-Fanprojekt). Des Weiteren fallen dann auch Fördergelder von anderen Stellen weg, welche an die jeweiligen Projekte gebunden sind. Dem Stadtjugendring würden also letztlich mehr als 110.000 Euro fehlen. 
Es ist völlig absurd, bei einer pauschalen Streichung von jeweils 5 Prozent der Mittel von Gerechtigkeit zu sprechen. Diese Vorgehensweise ist nur oberflächlich gerecht. Es macht eben einen Unterschied, ob einem Verein der Zuschuss um 50 Euro oder&nbsp; 110.000 Euro gekürzt wird. Im einen Fall werden die Betroffenen nicht erfreut sein, aber die Arbeit ist nicht in ihrer Existenz gefährdet. Im anderen Fall verlieren Menschen ihren Arbeitsplatz und wichtige soziale Aufgaben werden nicht mehr erfüllt.
Sparen bzw. nicht getätigte Investitionen im Sozialen Bereich, bei Bildung und Kultur rächen sich bitter in der Zukunft. Dafür kostet es dann immer ein Vielfaches von dem, was man vorher glaubte »gespart« zu haben. Deshalb lehnen wir die geplante Kürzung ab und unterstützen die Aktion »Lass dich nicht streichen« vom Stadtjugendring Augsburg.
]]></content:encoded>
			<category>Stadtrat</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 23:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stadtregierung trägt die Verantwortung für das Scheitern des Bebauungsplans 500</title>
			<link>http://www.alexander-suessmair.de/nc/stadtrat/presse/aktuell/detail/artikel/stadtregierung-traegt-die-verantwortung-fuer-das-scheitern-des-bebauungsplans-500/</link>
			<description>Für die Stadtratsgruppe DIE LINKE ist die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für die Stadtratsgruppe DIE LINKE ist die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, den Bebauungsplan 500 für unwirksam zu erklären, keine Überraschung, dies war abzusehen. Es hätte nicht nur eine erneute Auslegung stattfinden müssen, sondern das Votum der Bevölkerung im Bürgerentscheid vom November 2010 hätte eine größere Überarbeitung des Bebauungsplanes erfordert. Schließlich war im Ratsbegehren von einer »vorsorglichen Entlastungsstraße« die Rede und wir sind sicher, dass sich die Bürgerinnen und Bürger bei einer Straße etwas sehr konkretes und sichtbares vorgestellt haben, nicht nur die Versetzung von ein paar Bäumen.
<h2><strong>Bypass war ein fauler Kompromiss um die Kritiker ruhig zu stellen</strong></h2>
Das wage Konzept der Entlastungsstraße war ein fauler Kompromiss der Stadtregierung, um zum einen die SPD hinter das Ratsbegehren zu bekommen, als auch die Kritiker in der CSU, Teile der Anwohner und die IHK zu beruhigen. Denn auch diese waren nicht davon überzeugt, dass die Verkehrssituation um den Königsplatz gelöst ist. Nun ist klar, dass diese Trickserei vielleicht eine politische aber keine rechtlich trägfähige Lösung ergeben hat.
<h2><strong>DIE LINKE sieht sich in ihren Positionen zum Ratsbegehren bestätigt</strong></h2>
DIE LINKE hat im Stadtrat von Anfang an kritisiert, dass die so genannte Entlastungsstraße oder »Bypass« überhaupt nicht klar definiert ist. Es stehen immer noch die Fragen im Raum, ob es sich hierbei um eine echte Straße, mit Ampeln, Übergängen und Bordsteinen oder lediglich um einen optisch hervorgehobenen Bereich auf dem Platz handeln soll. Auch die Frage, wann oder in welchen Situationen diese »Straße« geöffnet werden soll, konnte oder wollte niemand von der Stadtregierung beantworten. Aber genau diese Fragen sind entscheidend und haben weitreichenden Folgen für den Bebauungsplan und auch die Förderung des gesamten Projekts am Königsplatz.
Wir bleiben bei unserer Position, dass die Verkehrssituation am Königsplatz in den bisherigen Planungen, vor allem die Achillesferse »Kaiserhofkreuzung«, nicht gelöst ist. Dies war mit einer der Gründe, warum wir von der LINKEN 2010 beim Bürgerentscheid, zur Ablehnung sowohl des Tunnels als auch des Ratsbegehren aufgerufen hatten.
<h2><strong>Auch Weiterhin keine Fördermittel </strong></h2>
Da es nun immer noch keine rechtskräftige Planung für den Königsplatz gibt, können auch weiterhin keine Fördergelder fließen. Das bedeutet, dass die Stadtwerke alles auf eigenes Risiko und zu ihren finanziellen Lasten bauen. Oberbürgermeister Gribl und Baureferent Merkle tragen dafür die alleinige Verantwortung, dass die Stadtwerke nun noch stärker belastet werden und die seit über einem Jahr versprochenen Fördermittel immer noch nicht fließen. 
<h2><strong>Pannen und Murks bei CSU und Pro Augsburg</strong></h2>
Mit dem Scheitern des Bebauungsplans vor Gericht, geht die Pannenserie dieser Stadtregierung weiter. Ob CFS, Stadttheater oder nun der Königsplatz, Fehler und Pannen reihen sich aneinander, die die Stadt Augsburg viel Geld kosten und ihrem Ruf schaden. Ob dem Baurecht und den Bürgern mit ein paar neuen Strichen und einer erneuten Auslegung genüge getan ist, wie der OB und Baureferent Merkle meinen, bezweifeln wir stark. Die Bürger haben endlich ein Recht darauf, dass die Einwendungen und die Kritik an der bisherigen Planung ernst genommen werden und eine praktikable Lösung gefunden wird und nicht weiter Steuergelder verschwendet werden. Doch dazu hat die Stadtregierung aus CSU und Pro Augsburg bisher nichts beigetragen, im Gegenteil.
]]></content:encoded>
			<category>Stadtrat</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 23:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geldverschwendung am Hauptbahnhof </title>
			<link>http://www.alexander-suessmair.de/nc/stadtrat/presse/aktuell/detail/artikel/geldverschwendung-am-hauptbahnhof/</link>
			<description>Vor dem Hintergrund der finanziellen Notlage der Stadt Augsburg ist eine unterirdische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Norbert Walter, Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg Verkehr, traf bei einer <br />Veranstaltung des Fahrgastverbands »Pro Bahn« einige aufschlussreiche Aussagen. So planten die Stadtwerke eine neue Wendeschleife auf der Höhe des geplanten Tunnels, <br />also unterirdisch. Kostenpunkt etwa 7,5 Millionen Euro. 
Wir fragen uns, ob diese Aussagen mit dem Baureferat und dem Stadtplanungsamt <br />abgesprochen sind. Wenn ja, fragt sich, ob diese die Planung unterstützen und warum das <br />Vorhaben nicht im Bauausschuss angesprochen wurde. Die entscheidende Frage ist <br />aber, wer dies bezahlen soll, und wie dies in Zeiten der finanziellen Notlage der Stadt <br />Augsburg zu rechtfertigen ist? 
Weiterhin mahnte Walter einen Wettbewerb zur Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes-West <br />an. Diese Forderung unterstützt DIE LINKE. Es mache relativ wenig Sinn, die Varianten <br />der Linie 5 zu diskutieren, ohne die Situation am Ausgangspunkt gelöst zu haben. Im <br />Übrigen hat die Stadtregierung im vergangenen Herbst beim Bürgerentscheid gefordert, <br />»am Bahnhof jetzt anzufangen«. Wenn im Frühsommer noch nicht mal die Ausschreibung <br />für den Wettbewerb vorbereitet wurde, fragen wir uns: Wann genau »jetzt« sein soll. 
DIE LINKE Stadtratsgruppe hat, seit sie im Stadtrat vertreten ist, den kostspieligen Umbau <br />des Hauptbahnhofes kritisiert. Wird sind nach wie vor der Meinung, dass man eine <br />deutliche Verbesserung der Verkehrssituation und einen barrierefreien Bahnhof, auch <br />ohne die teure Untertunnelung hätte realisieren können. Ob das Gesamtprojekt, derzeit <br />mit ca. 100 Millionen Euro veranschlagt, nicht noch deutlich teuerer werden wird, ist bis <br />heute nicht klar. 
Stadtrat Alexander Süßmair, MdB<br />Stadtrat Benjamin Clamroth ]]></content:encoded>
			<category>Stadtrat</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 May 2011 09:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Flüchtlinge gehen in den Hungerstreik</title>
			<link>http://www.alexander-suessmair.de/nc/stadtrat/presse/aktuell/detail/artikel/fluechtlinge-gehen-in-den-hungerstreik/</link>
			<description>Über hundert Flüchtlinge in der Augsburger „Flakkaserne“ boykottieren seit Donnerstag den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Über hundert Flüchtlinge in der Augsburger „Flakkaserne“ boykottieren seit Donnerstag den 18.November die Essenspakete. Einen ähnlichen Versuch gab es bereits im Frühjahr, der wurde&nbsp;dann beendet, als Vertreter des Landtages versichert haben, in diesem Punkt und anderen (Arbeitserlaubnis, Residenzpflicht, Ersetzen der Lager durch Wohnungen etc.) den Flüchtlingen entgegenzukommen. Tatsächlich wurden dann einige Verbesserungen beschlossen, die aber bisher in keiner Weise umgesetzt wurden.<br />So kam es zu einer Neuauflage. Inzwischen ist ein gewisser Grad der Verzweiflung erreicht. Die Flüchtlinge&nbsp;haben am Montag sich strikt geweigert, Geld oder Lebensmittel von Unterstützern anzunehmen. Sie wollten lieber verhungern als unter diesen Bedingungen weiterleben. Sie leiden nicht nur, so versichern sie, an einseitiger Ernährung, sondern vor allem an ihrer Freiheitsberaubung Spätestens jetzt muss klar sein, dass dringender Handlungsbedarf besteht.</p>
<p class="MsoNormal">Die Essenspakete müssen durch Geld ersetzt werden, das Aufenthaltsrecht mindestens auf Bayern erweitert werden. Städtische Einrichtungen müssen die Unterbringung in Sozialwohnungen oder Privatwohnungen anbieten.</p>
<p class="MsoNormal"><br />All dies erfordert rasches Handeln, da sonst akute Gefahr für die Gesundheit&nbsp;besteht. <br />Eine Stadt, die stolz auf ihre Weltoffenheit ist und das Markenzeichen Friedensstadt trägt, kann sich das nicht leisten.<br /><br />Die Linke Augsburg, die Stadtratsgruppe DIE LINKE und der Bundestagsabgeordnete Alexander Süßmair unterstützt die Forderungen der Flüchtlinge.</p>
<p class="MsoNormal">gez.&nbsp;&nbsp;Stadtrat&nbsp;&nbsp;Alexander Süßmair&nbsp;<br />gez.&nbsp;&nbsp;Stadtrat&nbsp; Benjamin Clamrot</p>
<p class="MsoNormal"><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Stadtrat</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 10:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zweimal NEIN ist ein JA für einen besseren Umbau am KÖ</title>
			<link>http://www.alexander-suessmair.de/nc/stadtrat/presse/aktuell/detail/artikel/zweimal-nein-ist-ein-ja-fuer-einen-besseren-umbau-am-koe/</link>
			<description>Die Stadträte der LINKEN erklären zu den beiden Bürgerentscheiden am 21. November:
Wir lehnen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Stadträte der LINKEN erklären zu den beiden Bürgerentscheide am 21. November:<br /><br />Wir lehnen sowohl den Bau eines Tunnels als auch das Ratsbegehren ab. Beide Projekte kosten viel zu viel Geld und führen nicht zu entscheidenden Verbesserungen für den Öffentlichen Personennahverkehr, Fußgänger und Radfahrer. Man könnte viel bessere Ergebnisse erzielen bei geringerem Aufwand.<br /><br /><b>NEIN zum Tunnel</b><br /><br />Der Tunnel ist ein rückwärtsgerichteter Ansatz, der den Autoverkehr in der Innenstadt mindestens erhalten wenn nicht sogar anziehen wird. Er würde das ohnehin viel zu teure Königsplatz-Umbau-Projekt um vielleicht bis zu 40 Mio. Euro verteuern (dem stehen mögliche Einsparungen&nbsp; durch die vermiedene Tramverlegung am Eserwall von ca. 7 Mio. Euro gegenüber). Weiter halten wir ein solches Bauwerk, mit dem Charakter einer Umgehungstrasse, an dieser zentralen Stelle der Stadt für völlig ungeeignet. Er würde den Königsplatz völlig verschandeln.<br /><br /><b>NEIN zum Ratsbegehren</b><br /><br />das Ratsbegehren suggeriert, eine durchdachte Alternative zum Tunnel zu bieten (auf der Basis des Bebauungsplans 500). Es wird dafür aber das gesamte Haltestellendreieck abgerissen und einige Meter weiter wieder aufgebaut. Deshalb müssen 166 Bäume gefällt werden. <br /><br />Es müssen 72 Straßenbahnen pro Stunde über die Kaiserhofkreuzung geschleust werden. Gleichzeitig kommt es während den Hauptverkehrszeiten zum Dauerstau an der Kaiserhofkreuzung, der natürlich auch die Straßenbahnen behindern wird. <br />Die „vorsorgliche Entlastungsstraße“ soll dies zwar reduzieren. Aber dadurch wird die ohnehin übertriebene Rede vom „autofreien KÖ“ vollends relativiert –und dadurch wohl auch die Fördergelder aufs Spiel gesetzt. Wie die Entlastungsstraße aussehen und verkehrstechnisch geregelt werden soll, ist vollkommen ungeklärt.<br /><br /><b><br />Für einen kostengünstigeren und behutsamen Umbau am Königsplatz</b><br /><br />Die Kosten des Projekts Mobilitätsdrehscheibe werden derzeit auf ca. 270 Millionen Euro geschätzt. Dafür soll es bis zu 160 Mio. Euro Fördergelder geben. Etwa 16 Mio. Euro trägt die Bahn AG. Die Stadt Augsburg und die Stadtwerke Augsburg werden mit mindestens 94 Mio. Euro belastet. Dies wird sich höchstwahrscheinlich negativ auf die Tarife und den Takt der Stadtwerke auswirken. Es wird durch den überdimensionierte Umbau des Königsplatzes und die Untertunnelung des Hauptbahnhofes, unnötig viel Geld ausgegeben. Wir halten dies für eine Verschwendung von öffentlichen Geldern, bei dem der Aufwand in keinem vertretbaren Verhältnis zu den erzielten Vorteilen steht.<br /><br />Weniger ist hier mehr: man könnte bei einem kleineren Umbau des KÖ das Haltestellendreieck am Standort umbauen, unter Abriss der Kioske, Einbeziehung der Kurzen Herrmannstraße und evtl. einer Spur der Konrad-Adenauer-Allee (wie dies auch die Sieger des Innenstadtwettbewerbs, Wunderle und Billinger, vorgesehen hatten). Dies wäre kostengünstiger, würde zu geringeren Behinderungen während der Bauphase führen und es müssten nur wenige Bäume gefällt werden.<br /><br />Eine&nbsp; der drei Tramlinien, die heute über den Theodor-Heuss-Platz fahren, könnte<br />über die Maximilianstraße geführt werden. Man könnte den Gleissalat vermeiden und die Trassenverlegung am Eserwall&nbsp; wäre unnötig. Mittelfristig muss es eine Dezentralisierung des ÖPNV-Systems, mit&nbsp; etwa den Knotenpunkten Hauptbahnhof, Kennedyplatz, Rathaus, Rotes Tor und Königsplatz, realisiert werden. Dies war auch schon so im Gesamtverkehrsplan von 1978 vorgesehen und wurde 1998 mit der Fortschreibung bestätigt.<br /><br />Deshalb rufen wir die Bürgerinnen und Bürger auf, am kommenden Sonntag beide Begehren abzulehnen, also Nein ankreuzen, und die Stichfrage frei zu lassen.<br /><br /><br />gez.&nbsp; Stadtrat Alexander Süßmair, MdB
gez. Stadtrat Benjamin Clamroth]]></content:encoded>
			<category>Stadtrat</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 16:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gegen die Hetzkampagne auf Arbeitslose - Hartz IV ist der Skandal </title>
			<link>http://www.alexander-suessmair.de/nc/stadtrat/presse/aktuell/detail/artikel/gegen-die-hetzkampagne-auf-arbeitslose-hartz-iv-ist-der-skandal/</link>
			<description>Wir verurteilen die sozialdemagogischen Beiträge in der Augsburger
Boulevard-Presse</description>
			<content:encoded><![CDATA[In ihrem Artikel vom 4. April gegen den Stadtrat der LINKEN, Benjamin Clamroth, reiht sich die Augsburg „neue sonntagspresse“ in die seit Monaten laufende Kampagne gegen<br />Arbeitslose und auch deren politische Interessensvertreter, die Partei DIE LINKE, ein. Diese Artikel strotzen dabei von sachlichen Fehlern, miserabler bis nicht vorhandene Recherche, perfiden Unterstellungen und unterschwelliger Diffamierung.
Es wird behauptet, dass Stadtrat Clamroth bei Ausschusssitzungen nicht anwesend sei und auch ansonsten untätig sei. Das ist falsch, er ist im Gegenteil bereits in mehr als der Hälfte der Ausschüsse dabei gewesen und leistet auch ansonsten vielfältige Arbeit wie z.B. Recherche und Kommunikation mit Experten, Verbänden und den Bürgerinnen und Bürgern (Wir verweisen hier auch auf die Gegendarstellung von Stadtrat Clamroth).<br />Wir verbitten uns derartige unsachliche Polemik.<br />Es entbehrt natürlich nicht einer gewissen Ironie, wenn eine Zeitung fehlende Präsenz eines Stadtrates moniert, deren Redakteure und Mitarbeiter dort selbst so gut wie nie gesehen werden.
Anlass für den Artikel war ein Urteil des Würzburger Verwaltungsgerichtes, das aufgrund<br />einer Klage einer Stadtratskollegin der Linken entschieden hatte. Das Gericht vertritt die<br />Auffassung, dass die Aufwandsentschädigung, für ehrenamtliche Kommunale Mandatsträger, mit ALG II bis zu einem gewissen Teil verrechnet werden kann. Es gibt eine anders lautende Dienstanweisung der Bundesagentur für Arbeit, in dem beide finanziellen Quellen strikt getrennt werden. Diese Rechtsauffassung vertritt sowohl die ARGE als auch die Stadt Augsburg.
Sinn dieser Regelung ist, dass die Arbeit eines Volksvertreters nicht beeinflusst werden soll, von der sozialen Stellung die er einnimmt. Des Weiteren handelt es sich hier um eine Entschädigung für ehrenamtlich geleistet Arbeit und Kosten, im Auftrag der Wählerinnen und Wähler zum Wohle der Allgemeinheit.
Fast nur DIE LINKEN stellt Arbeitslose auf ihren Wahllisten auf und vertritt damit diese<br />Bevölkerungsgruppe. Es kann und darf nicht sein, dass die Arbeit dieser Stadträtinnen und Stadträte auf ein Minimum beschnitten wird, während bei Unternehmern, Ministerialbeamten, Freiberuflern etc. keinerlei Rechenschaft verlangt wird.
Das dramatische an dieser Entwicklung ist, dass dieser drastische Einschnitt in Demokratie, Gleichberechtigung und sozialer Marktwirtschaft, von vielen schon nicht mehr klar erkannt wird. Sondern gerade von Menschen die selbst von Arbeitslosigkeit bedroht sind, für selbstverständlich gehalten wird. Der Ausdruck Hartz IV-Empfänger suggeriert Teilen der Öffentlichkeit schon etwas verwerfliches und betrügerisches. Siehe auch hier den Titel des Artikels in der „neuen sonntagsrpesse“- „Harzt-IV Stadtrat Clamroth“.
DIE LINKE hat von Anfang an die Hartz IV Gesetze bekämpft und verurteilt und wir tun dies auch weiter. Hartz IV ist und bleibt Armut per Gesetz und grenzt Millionen Menschen in diesem Land vom kulturellen, sozialen und politischen Leben aus. Wir haben schon immer kritisiert, dass Einkommen von Hartz IV Empfängern mit den Leistungen des ALG II verrechnet werden. Dies gilt für alle Arten von Lohnarbeit oder auch ehrenamtlichem<br />Engagement. Arbeitslose sollen zur Arbeit motiviert werden, was durch eine Verrechnung sogleich ad absurdum geführt wird. Außerdem handelt es sich beim ALG II um eine Grundsicherung, ein Recht, das jedem Menschen zusteht.<br />]]></content:encoded>
			<category>Stadtrat</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kritik am Haushalt der Stadtregierung Haushaltsberatungen 2010</title>
			<link>http://www.alexander-suessmair.de/nc/stadtrat/presse/aktuell/detail/artikel/kritik-am-haushalt-der-stadtregierung-haushaltsberatungen-2010/</link>
			<description>Positionen der Stadtratsgruppe DIE LINKE zum Haushalt der Stadt Augsburg</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><b>Altes Stadtbad<br /></b><br />Der geplante Verkauf ist völlig inakzeptabel. Es wurde von Wohlhabenden Bürgern den anderen Bürgern der Stadt geschenkt. Ob nun Stiftung oder Schenkung ist völlig gleichgültig. Es sollte der Allgemeinheit zu Gute kommen. Vom kulturhistorischen Stellenwert gar nicht zu reden. Das Konzept der Stadtregierung, der so genannten „Bäder-Masterplan“, im Rahmen von betriebswirtschaftlichen Maßstäben auch die wirtschaftliche „Verwertung“ der Bäder in Betracht zu ziehen, lehnen wir ab. Es handelt sich um städtisches Eigentum im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge und dies muss als Ziel den kostendeckenden Betrieb haben. Sollten zum Unterhalt allgemeine Steuermittel notwendig sein, ist dies akzeptabel, da die Steuermittel der Bevölkerung die Finanzierung von Aufgaben welche im allgemeinen Interesse liegen, als gerade als Zweck haben. Es gilt hier den Betrieb zu sichern und dies zu erschwinglichen Preisen für die Bevölkerung. Das nennte man „Öffentliche Daseinsvorsorge“ – aber vielleicht kenne diesen Begriff die neoliberalen Betriebswirtschaftler schon gar nicht mehr. Die sinkenden Besucherzahlen in den städtischen Bädern, sind auf fehlende Investitionen und Schließung attraktiver Teilbereiche (z.B. Dampfbad im Alten Stadtbad) zurück zu führen. Würde man in die Bäder investieren, könnte man auch wieder Besucher gewinnen und die Defizite senken.</p>
<p class="bodytext"><b>Bildungsbereich<br /></b>Obwohl die Kürzungen im Bereich der Bildung reduziert wurden, auf Grund des massiven Drucks durch die Schulen und der Öffentlichkeit, sind sie stark zu kritisieren. Es trifft hier vor allem die Kosten für den laufenden Betrieb, auch das Material für den Schulbetrieb.&nbsp;<br />Dies wird unweigerlich zu den bekannten Folgen führen – Einführung bzw. Erhöhung von Abgaben die von den Schülern verlangt werden (z.B. Kopiergeld, Bücher selbst kaufen, Kostenbeitrag für Unterrichtsmaterial usw.) Diese ist vor allem wegen seiner sozialen Unausgewogenheit zu kritisieren, da ja von allen Schülern das gleiche verlangt wird, ungeachtet der finanziellen Möglichkeiten der Eltern.<br />Der Verkauf von Schulgrundstücken ist auch höchst fragwürdig, da durchaus bei einigen Schulen ein Platzmangel besteht. Man beraubt sich hier Optionen für die Zukunft um kurzfristig finanzielle Mittel zur Verfügung zu haben. Dass nur 50% des Erlöses den Schulen zu Gute kommen soll, ist ebenfalls falsch. Die Schulen hätten deutlich stärker vom Verkauf ihrer Grundstücke profitieren müssen. </p>
<p class="MsoNormal"><b>Personal bei der ARGE-Leistungsabteilung</b><br />Wir kritisieren, dass die Stadtregierung keine Mittel zur Verstärkung des Personals bei der ARGE eingestellt hat. Es ist bekannt, dass die Zahl der Leistungsberechtigten im Rahmen der Krise gestiegen ist und das die Bearbeitungszeiten schon jetzt viel zu lange sind. Hier ist häufig die Existenz der Menschen bedroht (Verlust der Wohnung wegen fehlender Mietzahlungen, Lebensmittel, Strom, Heizung etc.) Diese Aufgabe ist eine Pflichtaufgabe der Stadt, der sie nachkommen muss. Dass die Stadtregierung hier nicht reagiert hat, ist fahrlässig und ist eine Sparmaßnahme auf Kosten der sozial Schwachen</p>
<p class="MsoNormal"><b>Ausgaben für fragwürdige Projekte<br /></b>Die schlechte finanzielle Lage der Stadt ist nicht nur auf die stark gesunkenen Steuereinnahmen und Schlüsselzuweisungen zurück zu führen. Es sind in den vergangen Monaten auch mehrfach Millionen für fragwürdige Prestigeprojekte ausgegeben worden.<br />Der Ausbau der Messe wurde vorangetrieben obwohl die Rentabilität und das Potential der Augsburger Messe nur wage ist. Bei der Finanzierung hat man mit 8 Millionen Euro Zuschüssen aus München kalkuliert, obwohl es keine feste Zusage gab. Letztlich bekam man dann nur 5 Millionen vom Freistaat und musste die fehlenden 3 Millionen dann noch aufbringen. <br />Auch bei der Bewerbung für die FIFA Frauen Fußball WM wurden hohe Kosten in Kauf genommen. Wir von der LINKEN hatten gegen die Bewerbung gestimmt. Nicht weil wir etwas gegen die Förderung des Frauen-Fußball hätten oder es nicht auch sehr attraktiv finden, ein solches Großereignis in Augsburg zu haben. Sonder weil wir der Meinung waren, dass für maximal 4 Spiele und 3 Wochen Spiel und Spaß, Kosten von mindestens 5 Millionen Euro (wahrscheinlich wird es mehr kosten) einfach zu viel ist. Wir haben damals gewarnt und gemahnt, dass die Stadt Augsburg diese 5 Millionen noch dringend brauchen wird (zur Erinnerung, die Stadt Augsburg will mit dem Verkauf des Alten Stadtbads ca. 5 Millionen Euro Erlös erzielen).<br />Der Flughafen Augsburg, der jedes Jahr Kosten von 1,5 Millionen Euro verursacht, wird weiter geführt, obwohl es kein schlüssiges Betriebskonzept gibt. Derzeit finden dort lediglich einige Flüge von Unternehmen statt und die Sportfliegerei. Einen großen Nutzen für die Bevölkerung Augsburgs gibt es nicht.<br />Auch die geplante Sanierung der Kongresshalle wurde nicht hinterfragt. Der Grundsatzbeschluss wurde von der LINKEN noch mitgetragen. Aber als im Dezember klar wurde, dass weitere 30 Millionen Euro bei den Schlüsselzuweisungen fehlen werden, haben wir dem Projektbeschluss nicht mehr zugestimmt. Auch die Stadtregierung hätte angesichts der Lage das Vorhaben nochmals überdenken sollen.<br /><br /><b>Deckungsvorschläge für den Haushalt</b>&nbsp;<br />Obwohl wir von der LINKEN nicht im Finanzausschuss vertreten sind, deshalb kein stimmrecht haben und uns selbst viele Informationen besorgen mussten. Haben wir konkrete Deckungsvorschläge für den Haushalt gemacht<br />Eine relativ einfache Maßnahme wäre die Streckung der Fertigstellung der neuen Ost-Umgehung. Hier könnten durch die Verschiebung von einzelnen Bauabschnitten, Geld für den Haushalt 2010 eingespart werden. <br />Beim Augsburg Flughafen sollte man sich endlich konkret Gedanken machen ob eine Fortführung durch die Stadt sinnvoll und zu vertreten ist. Wir sind der Meinung, dass man bei Kosten von 1,5 Millionen im Jahr, ohne nennenswerten Nutzen für die Mehrheit der Bevölkerung, durchaus über eine Schließung oder den Verkauf des Flughafens nachdenken sollte.<br />Die Sanierung der Kongresshalle sollte man dringend aufschieben oder deutlich Strecken. Es werden zwar immer wieder als Argument die 5 Millionen Euro Zuschüsse aus dem Konjunkturpaket angeführt, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass man dafür erstmal 8 Millionen Euro aufbringen muss und das nur für die energetische Sanierung und die notwendigsten Maßnahmen. <br />Insgesamt muss die Stadt für die komplette Sanierung in den nächsten Jahren etwa 18 Millionen Euro aufbringen. Auch wenn das neue Betriebskonzept nur halbwegs aufgeht (hier wird mit ca. 1 Million Umsatz im Jahr kalkuliert, bei derzeit etwa 1 Million Kosten) wird wahrscheinlich immer noch ein Defizit bleiben. Das bedeutet, dass man das investierte Geld nicht mehr zurückbekommt. Es wäre daher viel sinnvoller die 8 Millionen von 2010, in Sanierung von städtischen Gebäuden zu investieren (Schulen, Verwaltungsgebäude etc.), bei der sich durch die Senkungen von Unterhaltskosten (Strom, Heizung etc.) die Kosten relativ schnell wieder amortisieren würden. Damit könnte man die Unterhaltskosten dauerhaft senken und hätte in den folgenden Jahren finanzielle Spielräume. Aber auch hier wird von der Mehrheit im Stadtrat lieber auf unkonkrete und nebelhafte Effekte wie Steigerung der Bekanntheit durch Kongresse oder wirtschaftliche Synergieeffekte von Übernachtungen und Geschäftskontakte abgehoben.<br /><br />Ein weiteres adäquates Mittel wäre eine Erhöhung der Gewerbesteuer. Es wird immer wieder betont wie einzigartig die Krisensituation ist, in der wir uns derzeit befinden. </p>
<p class="MsoNormal">Bei der Wirtschafts- und Finanzkrise handelt es sich um die schwerste seit 80 Jahren. Besondere Situationen erfordern auch unübliche Maßnahmen.&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Im vergangen Jahr wurde durch die Stadtregierung von CSU und Pro Augsburg die Grundsteuer erhöht. Eine Grundsteuererhöhung betrifft alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Bei Mietern wird die Erhöhung meist vom Vermieter über die Nebenkosten an die Mieter weitergegeben. Eine Grundsteuererhöhung ist damit eine sozial unausgewogene Maßnahme.&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Durch eine Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes von 25 Prozentpunkten auf 460 Prozentpunkte hätte man ca. 4,4 Millionen Euro Mehreinnahmen für die Stadt.</p>
<p class="MsoNormal">Als Hauptargument gegen eine Gewerbesteuererhöhung wird immer angeführt, dass man damit in wirtschaftlich schwieriger Lage das Wachstum und die kleine und mittleren Betriebe gefährdet, oder sogar Betriebe abwandern. Dagegen sprechen aber folgenden gewichtig Argumente:<br /><br />1. Die meisten Betriebe sind nicht Gewerbesteuerpflichtig. Da es Freibeträge gibt und die Gewerbesteuer voll mit der Einkommensteuer verrechnet werden kann, müssen die meisten kleinern Betriebe und Selbständigen gar keine oder nur wenig Gewerbesteuer zahlen. <br />Zur Verdeutlichung: In Augsburg zahlen nur 64 Betriebe 58% des Gewerbesteuer Aufkommens. Etwa 3000 Betriebe, das sind knapp 80% aller gewerbesteuerpflichtigen Betriebe, nur 10 % der gesamten Gewerbesteuer</p>
<p class="MsoNormal">2. Durch die Steuersenkungen auf Bundesebene fehlen den Kommunen Milliarden ohne dass sich diese dagegen wehren können.<br />Allein durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz der Schwarz-Gelben Regierung, fehlen der Stadt Augsburg nun Jährlich zwischen 4 und 5 Millionen Euro. Hier enthalten ist auch eine Senkung der Einkommensteuer. Da, wie oben aufgeführt, die Gewerbesteuer voll mit der Einkommensteuer verrecht wird, wäre eine Erhöhung der Gewerbesteuer lediglich eine Art „Notwehr“ der Kommune gegen die Steuersenkungen auf Bundesebene, gegen die sie nichts unternehmen kann. Des Weiteren wurde in 2008 die Körperschaftsteuer von 25 auf 15 % gesenkt!!! <br />Dies kommt vor allem den Großbetrieben zu Gute.</p>
<p class="MsoNormal">3. Mit den Hebesteuersätzen der umliegenden Gemeinden kann Augsburg nicht konkurrieren. Als Beispiel: Gersthofen hat einen Hebesatz von 360 Prozentpunkten, Friedberg 350, Königsbrunn 350 und Neusäß 340. Mit derzeit 435 Prozentpunkten ist Augsburg in Schwaben sowieso Spitzenreiter, was bei großen Städtischen Zentren völlig normal ist. Es ist auch anzumerken, dass Augsburg von 2003 bis 2005 einen Hebesatz von 470% hatte. Im den Jahren 2006 - 455% und 2007- 445%. Seit 2008 sind es 435%. Bemerkenswert ist dies vor allem deshalb, weil von 2003 bis 2005 die Gewerbesteuereinnahmen sehr gering waren (62 Mio., 71 Mio., 117 Mio. und 122 Mio.) und in den folge Jahren anstiegen (2006: 132 Mio., 2007: 127 Mio.,2008: 156 Mio. und 2009 133 Mio.). Festzuhalten ist somit, dass als die Gewerbesteuereinnahmen am geringsten waren, der Hebesatz am höchsten und in den Jahren mit den größten Gewerbesteuereinnahmen, am niedrigsten war. Es ist also das Argument, dass man gerade jetzt die Gewerbsteuer nicht erhöhen darf, falsch. Denn die Erhöhung auf 460% Punkte, wäre immer noch geringer als von 2003 bis 2005 und die zu erwartenden Einnahmen in 2010 mit 120 Millionen Euro fast doppelt so hoch wie 2003 mit 62 Millionen, was ja bedeutet, dass die Betriebe in Augsburg heute deutlich leistungsfähiger sind als damals! Für uns ist somit die Ablehnung einer möglichen Gewerbesteuererhöhung durch die Mehrheit der im Stadtrat vertretenen Parteien, rein ideologischer und nicht rationeller Natur. Durch eine Erhöhung Gewerbesteuer würden in finanziell schwierigen Zeiten für die Stadt Augsburg, die wirtschaftlich Starken in die Verantwortung genommen. Aber die Stadtregierung will lieber bei der Bildung, Kultur und sozialen Maßnahmen kürzen und öffentliches Eigentum verkaufen. </p>
<p class="bodytext"><b>Die LINKE wird dieser unsozialen und wirtschaftlich unklugen Politik entgegentreten. Deshalb haben wir den Haushalt 2010 nicht mitgetragen und ihn abgelehnt.</b> </p>]]></content:encoded>
			<category>Stadtrat</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 19:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Dönerverbot&quot; aufgehoben</title>
			<link>http://www.alexander-suessmair.de/nc/stadtrat/presse/aktuell/detail/artikel/doenerverbot-aufgehoben/</link>
			<description>Das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes zum &quot;Dönerverbot&quot; bestätigt die Position der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&quot;Wir haben von Anfang an die Sinnhaftigkeit und auch juristische Haltbarkeit dieses Verbotes in Frage gestellt und dem Beschluss dazu im Stadtrat die Zustimmung verweigert. Das Gericht hat unserer Argumente auch in seiner Begründung aufgeführt. </p>
<p class="bodytext">Wir haben von Anfang an die Sinnhaftigkeit und auch juristische Haltbarkeit dieses Verbotes in Frage gestellt und dem Beschluss dazu im Stadtrat die Zustimmung verweigert. Das Gericht hat unserer Argumente auch in seiner Begründung aufgeführt. Nämlich dass das Verkaufsverbot von Speisen - innerhalb einer bestimmten Uhrzeit - nicht mit dem Schutz vor Lärm und Verschmutzung begründet werden kann. </p>
<p class="bodytext">Für uns war dieses Verbot von Beginn an blanker Aktionismus, der sich gegen das „schwächste Glied“ in der Kette der Maxstrassen-Problematik richtete, nämlich einen Döner-Imbiss. </p>
<p class="bodytext">Nun wird von Seiten der Stadtregierung die Ausweitung der Sperrzeit in der Innenstadt als neue Maßnahme in Spiel gebracht. Auch hier haben wir bereits erklärt, dass dies nur das allerletzte Mittel sein kann. Die Stadt kann nicht die Freiheiten der Bürger einschränken, um damit eigene Versäumnisse zu beseitigen. Vor allem muss die Sperrzeit, um überhaupt wirksam zu sein, für alle gelten - ohne Ausnahmen. </p>
<p class="bodytext">Wenn hier wieder Ausnahmegenehmigungen gestattet werden – die meist erkauft werden können - dann sollte doch allen klar sein, dass nur die gastronomischen Betriebe sich dies leisten können, die gleichzeitig Hauptverursacher der Problem in der Maximillianstrasse sind. <br />Hier besteht erneut die Gefahr, dass Augsburg zum bundesweiten Gespött wird. </p>
Wir stehen diesem Vorschlag also sehr skeptisch gegenüber und werden mögliche Entwürfe dazu sehr kritisch prüfen.&quot;
<br />]]></content:encoded>
			<category>Stadtrat</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 18:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kein Verkauf des &quot;Alten Stadtbades&quot;!</title>
			<link>http://www.alexander-suessmair.de/nc/stadtrat/presse/aktuell/detail/artikel/kein-verkauf-des-alten-stadtbes/</link>
			<description>Die Stadträte der LINKEN mussten den Medien entnehmen, dass der Oberbürgermeister einen Verkauf des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Die Stadträte der LINKEN mussten&nbsp;den Medien entnehmen, dass der Oberbürgermeister einen Verkauf des &quot;Alten Stadtbades&quot; erwägt. Weder der Stadtrat noch dessen Ausschüsse wurden bisher damit befasst. Freilich haben nicht wenige Bürger ihren Unmut geäußert. <br />Nach Ansicht von Benjamin Clamroth und Alexander Süßmair völlig zu Recht. Es handelt sich um ein bis 1903 im Stil des Jugendstiles erbautes Schwimmbad - das älteste noch benutzte in Augsburg.</p>
<p class="MsoNormal"> <b>Verkauf wäre aus sozialen und kunstgeschichtlichen Gründen ein Skandal</b></p>
<p class="MsoNormal"><b></b>Schon allein aus architektonischen und kunstgeschichtlichen Gründen wäre es ein Skandal, dieses zu veräußern, denn sehr wahrscheinlich würde es zu einem &quot;Erlebnisbad&quot; oder ähnlicher kommerziellen „Modetorheit“ umgewandelt. Das wäre überflüssig, denn das Alte Stadtbad ist als solches schon jetzt ein Erlebnis. <br />Aber auch aus sozialgeschichtlichen Gründen wäre es absolut unhistorisch:<br />Es handelt sich um ein so genanntes &quot;Volksbad&quot;, die Ende des 19. Jahrhunderts von Hygienikern gefordert wurden, um Familien der Arbeiterklasse&nbsp;Gelegenheit zu Reinigung und Körperpflege zu geben. Das Stadtbad ging aus einer Schenkung an die Stadt Augsburg 1885 hervor. Badezimmer sind nämlich eine&nbsp;sehr junge Errungenschaft.</p>
<p class="MsoNormal">Und auch heute gibt es weniger vermögenden Augsburgerinnen und Augsburgern die Gelegenheit, zu schwimmen oder in die Sauna zu gehen. Mithin lehnen wir diese unüberlegten Pläne ab und empfehlen woanders nach Einsparmöglichkeiten zu suchen. Zum Beispiel bei Ku.Spo....</p>]]></content:encoded>
			<category>Stadtrat</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 19:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Gesellschaftsstruktur der AVA GmbH ist Schritt in richtige Richtung</title>
			<link>http://www.alexander-suessmair.de/nc/stadtrat/presse/aktuell/detail/artikel/neue-gesellschaftsstruktur-der-ava-gmbh-ist-schritt-in-richtige-richtung/</link>
			<description>Die Linke im Stadtrat Augsburg sieht in der neuen Gesellschaftsstruktur der Augsburger...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Linke im Stadtrat Augsburg sieht in der neuen Gesellschaftsstruktur der Augsburger Abfallverwertung AVA GmbH einen Schritt in die richtige Richtung. <br />Bisher war der kommunale Abfallzweckverband Augsburg (AZV) mit 51%, die private Schwäbischen Entsorgungsgesellschaft mbH (SE) mit 49% an der AVA beteiligt. Auf ihre Kapitalbeteiligung erhielt die SE eine garantierte Verzinsung, die 2005 die AVA mit 2,6 Mio&nbsp;eur belastete und über die Müllgebühren der Bürger bezahlt werden mussten. Für die SE war dieser unüblich hohe Gewinn mit keinem unternehmerischen Risiko verbunden, da dieses einseitig beim AZV lag.
Bereits am 22.5.2008 forderte die Linke in einem Antrag an die Stadtregierung Augsburg die Ablösung des privaten Anteileigners SE und die Überführung in einen steuerlich günstigeren kommunalen Eigenbetrieb, der auch eine bessere soziale Kontrolle ermöglicht.
Die neue Gesellschaftsstruktur sieht nun vor, dass der Kapitalanteil der SE an der AVA auf 25,1% gesenkt und der des AZV auf 74,9% erhöht wird. Damit verringert sich immerhin schon einmal die Zahlung an die SE. Allerdings hat die SE mit ihrem 25,1%-Anteil eine Sperrminorität und kann damit für sie nachteilige Beschlüsse im Aufsichtsrat der AVA verhindern. Auch sehen wir die ebenfalls beschlossene Absenkung des Eigenkapitals der AVA von 24 Mio&nbsp;eur (in 2007) auf 13 Mio&nbsp;eur kritisch. Damit könnte der Handlungsspielraum des Unternehmens eingeschränkt werden.<br />Ziel weiterer Umstrukturierungen muss allerdings <b>die komplette Rekommunalisierung</b> sein. Eine so wichtige Aufgabe wie die Abfallverwertung muss komplett in kommunaler Hand bleiben. Nicht Profitinteressen, sondern optimale Ausgestaltung der Abfallentsorgung unter Umwelt­schutz­gesichtspunkten bei möglichst geringer Belastung der Bürger durch Gebühren muss die Richtschnur des Handelns sein. Die dazu notwendige soziale Kontrolle ist unserer Meinung nach am besten in einem kommunalen Eigenbetrieb gegeben. Auch hat ein kommunaler Träger im Gegensatz zu einem privaten ein Interesse daran, dass die Arbeitsplätze des Unternehmens am Ort bleiben. Die Linke im Augsburger Stadtrat wird weiterhin für dieses Ziel eintreten.]]></content:encoded>
			<category>Stadtrat</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 20:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
